Lernerfolgskontrolle

Zugewandte Gesprächsführung in der Praxis

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Aufgabenbeschreibung

Du hast die Videoreihe „Zugewandte Gesprächsführung" angesehen – jetzt geht es darum, das Gehörte zu reflektieren, anzuwenden und in deinen eigenen Stil zu übersetzen.

Diese Aufgabe lädt dich ein, typische Situationen durchzuspielen, Sprache zu erproben und deine Haltung als Familienbegleiter*in bewusst zu hinterfragen.


Aufgabe 1: Sprache die verbindet

Überlege dir zu folgenden Gesprächssituationen jeweils zwei mögliche Sätze oder Reaktionen, die du als BINDU-Familienbegleiter:in nutzen würdest. Achte auf eine wertschätzende, öffnende, ehrliche und zugewandte Sprache.

Beispiele:

  1. Eine Mutter sagt zu Beginn des Gesprächs: „Ich weiß gar nicht, ob wir hier richtig sind. Vielleicht übertreibe ich das alles."
  2. Ein Vater antwortet auf eine Frage sehr knapp und wechselt schnell das Thema.
  3. Eine Mutter berichtet mit Tränen in den Augen: „Ich fühle mich einfach wie eine schlechte Mutter."

Aufgabe 2: Mini-Fallbeispiel — Gedanken + Reaktion notieren

Szenario:

Ein Elternteil kommt zum ersten Beratungstermin. Im Fragebogen stand: „Unser Kind ist ständig aggressiv, schreit und schlägt. Wir sind hilflos."

Nach dem Einstieg sagt die Mutter:

„Ich habe mir ehrlich gesagt erhofft, dass ich heute einfach eine Lösung bekomme. Wir brauchen eine Strategie – am besten gestern."


Bitte reiche die Übung Zugewandte Gesprächsführung bis zum Ende des achten Ausbildungsmonats ein, damit du dein individuelles Feedback von uns erhältst. Dieses bekommst du spätestens 3–4 Wochen nach der Abgabefrist.

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